USU wächst in Q3/2013 um 15 Prozent

Die USU Software AG (ISIN DE000A0BVU28) hat im dritten Quartal 2013 nach vorläufigen Berechnungen wieder eine zweistellige Umsatzsteigerung erzielt. Gemäß der aktuellen Hochrechnung liegt der Konzernumsatz nach IFRS bei EUR 13,8 Mio. (Q3/2012: EUR 12,0 Mio.), was einem Anstieg der Erlöse im Gesamtkonzern von 15% gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht.

USU profitierte im Berichtsquartal vor allem von einem starken Lizenzgeschäft, zu welchem neben dem organischen Geschäft der bestehenden Produktbereiche auch die zu Jahresbeginn akquirierte BIG Social Media GmbH sowie der US-amerikanische Partner CA Technologies positive Erlösbeiträge beisteuerten. Das produktunabhängige Servicegeschäft hat nach dem Auslaufen mehrerer Großprojekte zwar weitere Projektabschlüsse erzielen können, den Vorjahresumsatz aber noch nicht erreicht. Hier rechnet der Vorstand ab 2014 wieder mit einem nachhaltigen Wachstum. Ergebnisseitig erzielte USU auf Basis der vorläufigen Geschäftszahlen wieder einen operativen Gewinn, blieb aber aufgrund der gezielten Personalaufstockung sowie strategischer Investitionen in die Entwicklung neuer Softwareprodukte noch unter dem Vergleichswert des Vorjahres. So summierte sich das um akquisitionsbedingte Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Bereinigtes EBIT) in Q3/2013 auf EUR 1,1 Mio. (Q3/2012: EUR 1,6 Mio.) und lag damit um knapp einem Drittel unter dem Vorjahreswert.

Auf 9-Monatssicht steigerte USU den Konzernumsatz gemäß der Hochrechnung um 4% auf EUR 38,4 Mio. (Q1-Q3/2012: EUR 36,9 Mio.). Während das Produktgeschäft in den ersten drei Quartalen 2013 um 13% auf EUR 28,5 Mio. (Q1-Q3/2012: EUR 25,1 Mio.) zulegte, sank das Servicegeschäft um 16% auf EUR 9,9 Mio. (Q1-Q3/2012: EUR 11,8 Mio.) im Betrachtungszeitraum. Das Bereinigte EBIT blieb in den ersten neun Monaten 2013 mit EUR 1,3 Mio. (Q1-Q3/2012: EUR 4,5 Mio.) um EUR 3,2 Mio. unter dem Vorjahreswert. Dies resultiert maßgeblich aus der schwächeren Entwicklung des Servicegeschäftes (EUR - 0,8 Mio.), aus gezielten Investitionen in Produktinnovationen (EUR -1,5 Mio.) und den deutlichen Ausbau der weltweiten Konzernbelegschaft (EUR -0,2 Mio.) sowie aus später als erwartet realisierbaren Umsatzerlösen aus der CA-Partnerschaft (EUR -0,5 Mio.). Zwar steigerte USU in Q3/2013 das operative Ergebnis gegenüber den Vorquartalen, jedoch konnten die Sonderbelastungen des ersten Halbjahres hierdurch nicht ausgeglichen werden. 

Ungeachtet der für das Schlussquartal 2013 erwarteten signifikanten Geschäftsausweitung bedeutet dies für das Gesamtjahr 2013 eine notwendige Anpassung der Prognose. Die Umsatz-Guidance wird aufgrund des im Berichtsjahr verzeichneten rückläufigen Servicegeschäftes von zuvor EUR 58 Mio. EUR auf nunmehr mindestens EUR 56 Mio. (2012: EUR 51,2 Mio.) angepasst, was im Vorjahresvergleich dennoch einem Umsatzwachstum von etwa 10% entspricht, welches ausschließlich aus dem Produktgeschäft herrührt. Das Bereinigte EBIT soll sich gleichzeitig auf über EUR 5 Mio. (2012: EUR 7,1 Mio.) belaufen, was aufgrund der vorgenannten Sonderthemen unter der ursprünglichen Planung von EUR 8 Mio. sowie unter dem Vorjahr liegen wird. Die zusätzlich vorgenommenen Investitionen werden gleichwohl zu einem deutlichen Wachstumsschub in 2014 und einer nachhaltig positiven Geschäftsentwicklung führen, so dass der Vorstand die Mittelfristplanung eines Konzernumsatzes von über EUR 100 Mio. bis 2017 bei einer gesteigerten operativen Ergebnismarge bekräftigt.


Die endgültigen Geschäftszahlen für Q3/2013 und die ersten neun Monate 2013 veröffentlicht die Gesellschaft am 11. November 2013 im Rahmen ihrer Unternehmenspräsentation beim Deutschen Eigenkapitalforum 2013 in Frankfurt am Main.