17.11.2016

9-Monatszahlen der USU Software AG bestätigen konstant positive Geschäftsentwicklung

  • Umsatzsteigerung von 11,8% nach neun Monaten
  • Bereinigtes EBIT 12,9% über Vorjahreszeitraum (Q1-Q3)
  • Auftragsbestand zum 30. September 2016 um 16,3% gestiegen
  • Vorstand bekräftigt Planungen für Gesamtjahr und 2017

Möglingen, 17. November 2016 – Ein weiterhin konstantes Umsatz- und Ergebnis-Wachstum über dem Branchendurchschnitt verzeichnet die USU Software AG (ISIN DE000A0BVU28) nach neun Monaten des Geschäftsjahres 2016. Den Umsatz konnte die Gesellschaft nach IFRS um 11,8 Prozent auf TEUR 51.393 (Q1-Q3/2015: TEUR 45.985) steigern. Dazu trugen alle Geschäftsbereiche des Konzerns (nachfolgend auch „USU“ oder „USU-Gruppe genannt) gleichermaßen bei. Das Segment „Produktgeschäft“ steuerte in den ersten neun Monaten 2016 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 39.946 (Q1-Q3/2015: TEUR 35.924) zum Konzernumsatz bei, was einem Anstieg um 11,2% gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. USU profitierte hierbei vor allem vom deutlichen Ausbau des Wartungs- und Lizenzgeschäftes. Zugleich steigerte der Konzern den beratungsbezogenen Umsatz des Segments „Servicegeschäft“ um 13,2% auf TEUR 11.277 (Q1-Q3/2015: TEUR 9.958). Die außerhalb Deutschlands generierten Umsatzerlöse der USU-Gruppe stiegen im Berichtszeitraum leicht um 2,5% auf TEUR 14.369 ((Q1-Q3/2015: TEUR 14.012). Aufgrund des starken Wachstums im Inlands-Markt sank der Auslandsanteil am Konzernumsatz von 30,5% in den ersten drei Quartalen des Vorjahres auf 28,0%.

Infolge des deutlichen Ausbaus der Umsätze und einer unterproportionalen Kostenausweitung erzielte die USU-Gruppe in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2016 eine signifikante Ergebnissteigerung im Vergleich zur Vorjahresperiode. So baute USU das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen („EBITDA“) im Vorjahresvergleich um 12,9% auf TEUR 6.305 (Q1-Q3/2015: TEUR 5.585) aus, während das Ergebnis vor Zinsen und Steuern („EBIT“) im gleichen Zeitraum auf EUR 4.405 (Q1-Q3/2015: EUR 3.943) und damit um 11,7% zulegen konnte. Aufgrund eines nach IFRS auszuweisenden positiven Sondereffektes bei den latenten Steuern in 2015 im Zusammenhang mit der Übernahme der BIG Social Media verringerte sich das Konzernergebnis von TEUR 4.377 im Vorjahr auf TEUR 3.919 im Berichtshalbjahr und damit um 10,5%. Das Ergebnis pro Aktie belief sich demgemäß auf EUR 0,37 (Q1-Q3/2015: EUR 0,42).

Das um akquisitionsbedingte Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern („Bereinigtes EBIT“) steigerte USU in den ersten neun Monaten 2016 um 12,9% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 5.342 (Q1-Q3/2015: TEUR 4.731). Zugleich erwirtschaftete der Konzern ein Bereinigtes Konzernergebnis von TEUR 4.748 (Q1-Q3/2015: TEUR 4.405), was einem Wachstum von 7,8% entspricht. Das Bereinigte Ergebnis je Aktie erhöhte USU entsprechend von EUR 0,42 im Vorjahr auf EUR 0,45 im Berichtszeitraum. Zum 30. September 2016 steigerte die USU-Gruppe den konzernweiten Auftragsbestand gegenüber dem Vorjahr um 16,3% auf TEUR 40.893 (30. September 2015: TEUR 35.174).

Der Blick auf den Verlauf des dritten Quartals 2016 zeigt, dass die USU-Gruppe den positiven Trend der Vorquartale erfolgreich fortsetzen konnte. So erzielte die USU-Gruppe eine Steigerung der konzernweiten Umsatzerlöse um 8,1% auf TEUR 17.362 (Q3/2015: TEUR 16.060). Zugleich verbesserte sich das EBITDA um 17,9% auf TEUR 2.410 (Q3/2015: TEUR 2.044), das EBIT deutlich um 21,9% von TEUR 1.486 im Vorjahr auf nunmehr TEUR 1.811. Der Konzernüberschuss sank um 17,1% dagegen auf TEUR 1.661 (Q3/2015: TEUR 2.004). Verantwortlich hierfür ist der oben erwähnte positive steuerliche Sondereffekt in 2015. Das Ergebnis pro Aktie beläuft sich entsprechend auf EUR 0,16 (Q2/2015: EUR 0,19).

Positiv entwickelte sich das Bereinigte EBIT und summierte sich im dritten Quartal 2016 auf TEUR 2.014 (Q3/2015: TEUR 1.837), was einem Anstieg um 9,6% gegenüber der Vorjahresperiode gleichkommt. Das Bereinigte Konzernergebnis steigerte USU von TEUR 1.634 in Q3/2015 auf TEUR 1.778 im Berichtsquartal. Das entspricht einer Steigerung um 8,8%. Das Bereinigte Ergebnis je Aktie verbesserte sich leicht auf EUR 0,17 (Q3/2015: EUR 0,16).

Zum 30. September 2016 verfügte die USU-Gruppe über flüssige Mittel von insgesamt TEUR 19.417 (Q1-Q3/2015: TEUR 16.415). Dies entspricht im Vorjahresvergleich einem Anstieg der Konzernliquidität um TEUR 3.002 bzw. 18,3%. Bei einer Bilanzsumme von TEUR 87.082 (31. Dezember 2015: TEUR 89.186) stieg die Eigenkapitalquote zum 30. September 2016 auf 70,7% (31. Dezember 2015: 68,2%). Damit ist die USU-Gruppe damit nach wie vor sehr solide finanziert.

Für das laufende Schlussquartal erwartet der Vorstand eine anhaltend starke Geschäftsentwicklung und bestätigt daher die Planung für die USU-Gruppe, welche für 2016 eine Steigerung der Umsatzerlöse auf EUR 71 – 75 Mio. (2015: EUR 66,1 Mio.) vorsieht. Das Bereinigte EBIT als zentrale Ergebnis-Kenngröße soll dabei überproportional auf EUR 9 – 10,5 Mio. (2015: EUR 8,79 Mio.) ausgebaut werden. Des Weiteren soll der Umsatz unter Einbezug von ca. EUR 15 Mio. akquisitorischen Wachstums bis Ende 2017 auf über EUR 100 Mio. wachsen. Dabei ist ein weiterer Ausbau der operativen Ergebnismarge auf Basis des bereinigten Ergebnisses vor Zinsen und Steuern („Bereinigtes EBIT“) vorgesehen.

Der vollständige 9-Monatsbericht 2016 steht auf der Homepage der USU Software AG zum Download bereit. Weitere Informationen wird der Vorstand der Gesellschaft im Rahmen der Analysten- und Investorenkonferenz Deutsches Eigenkapitalforum 2016 am 21. November 2016 um 17:00 Uhr im Sheraton Frankfurt Airport Hotel and Conference Center (Hugo-Eckener-Ring 15, 60594 Frankfurt am Main), Raum Madrid, präsentieren.

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