12.07.2017

Katana neuer USU-Geschäftsbereich für Big Data Analytics

Die Digitalisierung der Industrie entwickelt sich zu einem Treiber für die Nachfrage nach Big Data-Analytics-Anwendungen und Daten-getriebenen Services. Mit Data-as-a-Service-Lösungen werden bereits in 2019 weltweit knapp 12 Milliarden Dollar umgesetzt, so eine aktuelle Studie der Marktforscher von 451 Research. Die USU Software AG hat seit 2012 in diesem Umfeld mit eigener Forschung eine neue Big Data  Analytics-Plattform entwickelt und verfügt darüber hinaus über hoch spezialisierte Data Scientisten. Nach dem erfolgreichen Abschluss von Forschungs- und Industrieprojekten schließt der USU-Konzern mit dem neuen USU-Geschäftsbereich Katana eine wichtige Lücke und bietet als Full Service Provider nun die komplette Prozesskette von Big Data Analytics über automatisiertes Servicemanagement bis hin zur Bereitstellung von Wissen für alle Kommunikationskanäle und Kundenkontaktpunkte an.

Aus Rohdaten wird Gewinn

Mit Hilfe des Leistungsspektrums von Katana sind Unternehmen in der Lage, aus ihren Big Data wertvolle Smart Data zu extrahieren und daraus neue Geschäftsmodelle mit Smart Services zu entwickeln. Dies erfolgt anhand des Katana-Modells in vier Schritten – und immer individuell. Zunächst ermitteln Data Scientisten von Katana zusammen mit den Experten des Kunden lohnende Einsatzszenarien. Danach wird ein exakt darauf angepasster Algorithmus entwickelt und validiert, der Unregelmäßigkeiten erkennt und bislang unbekannte Kausalzusammenhänge aufzeigt. Es folgt die Transformation auf die Cloud-basierte, skalierbare  Big Data-Analytics-Plattform von Katana. Die Ergebnisse in Form von Smart Data bilden die Grundlage von  Handlungsempfehlungen für neue datengetriebene Services. Die Katana-Methodik nach der Devise „think big, start small“ bietet somit den optimalen Business Value für Unternehmen unterschiedlicher Branchen, welche auf der Basis verlässlicher Daten beispielsweise ihre Produktion effizienter machen, eine zielgenauere Kundenansprache ermöglichen oder finanzielle Risiken minimieren möchten.

Heidelberger Druckmaschinen – eine Katana-Erfolgsgeschichte

Das größte europäische Projekt für „Predictive Maintenance“ läuft gerade sehr erfolgreich bei der Heidelberger Druckmaschinen AG (HDM). Für jede der aktuell 2.000 angeschlossenen Druckmaschinen werden dabei pro Tag 4 Millionen Datensätze verarbeitet und analysiert. Und es kommen jeden Tag neue Maschinen hinzu. Alleine in diesem Jahr sind 1.400 weitere Maschinen für den Anschluss geplant. Das Monitoring von unterschiedlichen Maschinenparametern erfolgt in Echtzeit. Die automatisierte, qualitätsgesicherte Aufbereitung veredelter Daten erlaubt HDM, neue datengetriebene Service-Produkte anzubieten, die bereits erfolgreich vermarktet werden konnten. Denn sie ermöglichen eine unterbrechungsfreie Produktion bei deutlich erhöhter Maschinenverfügbarkeit sowie die Maximierung der Maschinenleistung und Steigerung der Gewinne.

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