06. Mär. 2018

USU entwickelt neue Data-Science-Anwendung für Industrie 4.0

Ab sofort steht mit KatanaFlow eine neue grafische Entwicklungs­umgebung für Data Science im Maschinen- und Anlagenbau zur Verfügung. Die leistungsfähige und benutzerfreundliche Webanwendung unterstützt Ingenieure bei der Analyse und Aufbereitung von Industriedaten. Durch Drag & Drop von vorgefertigten Bausteinen und Komponenten aus umfangreichen Machine-Learning- und Data-Mining-Bibliotheken sind auch Nicht-Data-Scientisten aus den Fachabteilungen in der Lage, Modelle zu erstellen, die aussagekräftige Ergebnisse liefern. KatanaFlow unterstützt gezielt bei der Datenvorverarbeitung, -bereinigung, und -korrelation, sowie der Erstellung von Zeitreihen­analysen, Muster- und Anomalie-Erkennung und vielen weiteren Auswertungen. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse bilden auch die Basis für neue digitale Services.

Etwa 80 Prozent der Arbeitszeit verbringen Data Scientisten mit der Vor- und Aufbereitung komplexer Maschinendaten. Durch die grafische Programmierung von Datenauswertungen, die interaktiv aus vorgefertigten, eigenentwickelten Algorithmus-Modulen zusammengestellt werden können, sinkt der Aufwand für komplexe Daten-Analysen erheblich. Alle Nutzer profitieren von der Möglichkeit, Auswertungen übersichtlich via Self-Service zu erstellen, und von den flexiblen Kollaborationsmöglichkeiten, welche die Cloud-Anwendung bietet. Eine Demo-Version von KatanaFlow ist verfügbar unter: https://katana.usu.de/de/.

Katana ist seit 2017 ein USU-Geschäftsfeld, das sich auf Big Data Analytics als Schlüsselfeld der Digitalisierung spezialisiert hat. Erfolgreiche Industrieprojekte zeigen, welches Marktpotenzial in Daten-getriebenen digitalen Service-Angeboten liegt.

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