26.03.2015

USU Software AG veröffentlicht endgültige Geschäftszahlen 2014 – Dividende soll auf EUR 0,30 je Aktie steigen

  • Konzernumsatz steigt um 5,8% auf TEUR 58.933
  • Auslandsgeschäft legt überproportional um 78,5% auf TEUR 15.595 zu
  • Bereinigtes EBIT wächst um 43,1% auf TEUR 7.276
  • Konzernüberschuss erhöht sich um 42,9% auf TEUR 5.512
  • Dividende für 2014 soll um 20% auf EUR 0,30 je Aktie steigen
  • Liquidität im Gesamtkonzern um 32,9% auf TEUR 18.920 ausgeweitet
  • Konzernweiter Auftragsbestand um 21,0% auf TEUR 28.172 ausgebaut
  • Steigerung der konzernweiten Umsatzerlöse auf EUR 64 – 68 Mio. und Ausweitung des Bereinigten EBIT auf EUR 8 – 9,5 Mio. für 2015 avisiert

Die USU Software AG (ISIN DE000A0BVU28) hat heute die endgültigen Geschäftszahlen 2014 veröffentlicht. Danach erzielte USU im Berichtsjahr ein konzernweites Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr um 5,8% auf TEUR 58.933 (2013: TEUR 55.713). Dieser Zuwachs resultiert aus einem anhaltend expandierenden Auslandsgeschäft der USU-Gruppe vor allem in den USA. USU profitierte dabei von mehreren Großaufträgen führender Fortune-100-Unternehmen. Entsprechend steigerte die USU-Gruppe in 2014 den Auslandsumsatz um 78,5% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 15.595 (2013: TEUR 8.737) und baute damit den Anteil der außerhalb Deutschlands generierten Umsatzerlöse am Konzernumsatz auf 26,5% (2013: 15,7%) aus.

Nach Umsatzarten untergliedert erzielte USU in 2014 einen Anstieg der Lizenzerlöse um 0,7% auf TEUR 10.122 (2013: TEUR 10.056). Das verhaltene Wachstum resultierte zum einen aus inländischen Investitionsverschiebungen und zum anderen aus vermehrten Software-as-a-Service (SaaS)-Projekten der USU-Gruppe, welche umsatzmäßig den Wartungserlösen zugerechnet werden. Das Wartungsgeschäft legte entsprechend im Vorjahresvergleich deutlich um 15,2% auf TEUR 14.242 (2013: TEUR 12.364) zu. Neben dem Ausbau der SaaS-Erlöse profitierte USU auch von dem starken Lizenzgeschäft des Vorjahres und damit verbundener gestiegener Wartungseinnahmen. Die Beratungserlöse steigerte USU aufgrund einer positiven Entwicklung des Produktgeschäftes um 4,1% auf TEUR 32.982 (2013: TEUR 31.668). Die sonstigen Erlöse, die vorwiegend Handelswarenumsätze mit fremdbezogener Hard- und Software beinhalten, summierten sich im Geschäftsjahr 2014 auf TEUR 1.587 (2013: TEUR 1.625).

Das erzielte Umsatzwachstum der USU-Gruppe führte in Verbindung mit einer nur geringfügigen Kostenausweitung zu einem deutlichen Ergebnisanstieg im Geschäftsjahr 2014. So steigerte USU das um akquisitionsbedingte Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Bereinigtes EBIT) in 2014 um 43,1% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 7.276 (2013: TEUR 5.083). Neben der Bereinigung von akquisitionsbezogenen Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte in Höhe von TEUR 1.257 (2013: TEUR 1.362) beinhalten diese Sondereffekte unter anderem einen Ertrag aus der Auflösung einer Kaufpreisrückstellung von TEUR 970 in Verbindung mit der vollständigen Akquisition der B.I.G. Social Media GmbH (BIG). Das Bereinigte Konzernergebnis baute USU auf TEUR 5.963 (2013: TEUR 5.169) aus, was im Vorjahresvergleich einem Anstieg um 15,4% entspricht. Das Bereinigte Ergebnis je Aktie stieg von EUR 0,49 im Vorjahr auf EUR 0,57 im Berichtszeitraum an.

Auf unbereinigter Basis erhöhte USU das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) im Vorjahresvergleich um 61,9% auf TEUR 8.886 (2013: TEUR 5.490). Unter Einbeziehung der Abschreibungen von TEUR 2.213 (2013: TEUR 2.082) verdoppelte USU das EBIT gegenüber dem Jahr 2013 nahezu auf TEUR 6.673 (2013: TEUR 3.408). Die Finanzerträge stiegen in 2014 im Vergleich zum Vorjahr auf TEUR 495 (2013: TEUR 112) an, was im Wesentlichen auf positive Wechselkurseffekte zurückzuführen ist. Die Finanzaufwendungen von TEUR 572 (2013: TEUR 649) enthalten vor allem Aufwendungen aus der planmäßigen Aufzinsung der Kaufpreisverbindlichkeit für die finale BIG-Übernahme. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beliefen sich in 2014 auf TEUR -1.084 (2013: TEUR 775) und beinhalten sowohl Ertragsteuern des Berichtszeitraums als auch latente Steuern. Nach Steuern erzielte die USU-Gruppe im Geschäftsjahr 2014 eine Steigerung des Konzernüberschusses um 42,9% auf TEUR 5.512 (2013: TEUR 3.646). Das Ergebnis pro Aktie verbesserte USU entsprechend von EUR 0,35 im Vorjahr auf nunmehr EUR 0,52.

Gemäß der kommunizierten Ausschüttungspolitik der Gesellschaft und im Sinne der Kontinuität werden Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung der USU Software AG eine Dividendenausschüttung von EUR 0,30 je Stückaktie für das Geschäftsjahr 2014 vorschlagen. Diese Entscheidung für die avisierte Anhebung der Gewinnausschüttung um 20% gegenüber dem Vorjahr erfolgt vor dem Hintergrund der erfolgreichen Entwicklung der gesamten USU-Gruppe und den weiteren positiven Geschäftsaussichten der Gesellschaft.

Im Einklang mit der Gewinnsteigerung erzielte USU einen Cash-Flow aus der betrieblichen Tätigkeit von TEUR 7.740 (2013: TEUR 9.855). Der hohe Vorjahreswert wurde unter anderem aus Anzahlungen des Partners CA Technologies Inc. im Rahmen des Partnervertrages beeinflusst. Ungeachtet der im Juni 2014 gezahlten Dividendenausschüttung von TEUR 2.631 baute USU die liquiden und liquiditätsnahen Mittel im Zuge der positiven Ertragsentwicklung auf insgesamt TEUR 18.920 (31. Dezember 2013: TEUR 14.231) zum Ende des Geschäftsjahres 2014 aus. Zugleich erhöhte sich das Eigenkapital zum 31. Dezember 2014 auf TEUR 55.608 (31. Dezember 2013: TEUR 53.232). Bei einer Bilanzsumme von TEUR 85.174 (31. Dezember 2013: TEUR 81.414) belief sich die Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag auf 65,3% (31. Dezember 2013: 65,4%).
Für die USU Software AG und ihre Tochtergesellschaften erwartet der Vorstand, den positiven Wachstumstrend im Geschäftsjahr 2015 erfolgreich fortzusetzen. Dabei soll das Auslandsgeschäft, das in 2014 die zentrale Wachstumssäule der USU-Gruppe darstellte, auch in 2015 deutlich zulegen. Dazu beitragen sollen die weitere Durchdringung des US-Marktes, der Ausbau der Aktivitäten in Zentraleuropa durch das Partnergeschäft in England, Italien und den BeNeLux-Staaten sowie die eigene Erschließung des französischen Marktes.

Zugleich soll aber auch das Inlandsgeschäft in 2015 wieder wachsen. Vor allem aus den Big-Data-bezogenen Bereichen Lizenz-, IT- und Knowledge Management sowie Social Business erwartet der Vorstand den deutlichen Ausbau des margenstarken Produktgeschäftes, wobei auch das beratungsintensive Servicegeschäft gemäß der aktuellen Planung in 2015 wieder leicht zulegen soll. Ein positives Indiz hierfür stellt der Anstieg des konzernweiten Auftragsbestandes der USU-Gruppe zum 31. Dezember 2014 um 21,0% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 28.172 (31. Dezember 2013: TEUR 23.276) dar. In Summe erwartet der Vorstand, die konzernweiten Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2015 auf EUR 64 – 68 Mio. auszuweiten und zugleich das Bereinigte EBIT überproportional auf EUR 8 – 9,5 Mio. zu steigern. Auf Basis dieser Prognose plant der Vorstand, die Anteilseigner der USU Software AG auch für 2015 wie in den Vorjahren am operativen Unternehmenserfolg der Gesellschaft zu beteiligen und insofern die aktionärsfreundliche Dividendenpolitik fortzuführen. Der Vorstand geht zudem aufgrund des stark florierenden Auslandsgeschäftes, der weiterhin hohen Potenziale im deutschen Kernmarkt sowie der wachstumsorientierten Akquisitionspolitik der USU-Gruppe nach wie vor davon aus, die Mittelfristplanung eines Umsatzes von über EUR 100 Mio. bei einer auf über 15% ausgebauten Marge auf Basis des Bereinigten EBIT bis zum Jahr 2017 erfolgreich umzusetzen.

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